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36. Herzberger Stadtmeisterschaften

Samstag, 5.3., erster Turniertag

Zwar nicht mit neuen Rekorden aber immerhin mit dem insgesamt 6.000ten Starter konnte die diesjährige, inzwischen 36. Herzberger Stadtmeisterschaft in der Nicolaihalle aufwarten. Vorsitzender Michael Recht überreichte Jürgen Bergmann die beliebte TTC-Kaffeetasse nebst Urkunde zum Andenken.

Nach einigen vom Tischtennisspieler und Bürgermeister Lutz Peters an die Jugendlichen gerichteten Eröffnungsworten rief Sportwart Frank Nolte die ersten Partien in den Klasse Jugend männlich und weiblich auf. Erstmals wurden die Klassen nicht mehr an den Geburtsdaten sondern an den aktuellen Q-TTR-Werten ausgerichtet.

 

Bei der weiblichen Jugend trafen mit Sophia Helbing (Friesen Walkenried) und Janina Rothe (Hattorf) die beiden Gruppensiegerinnen im Finale aufeinander, Janina setzte sich durch und sammelte die ersten Punkte für die Vereinswertung der Jugend, die die Hattorfer mit deutlichem Vorsprung gewinnen sollten.

Bei der männlichen Jugend waren immerhin Starter (13) aus sieben Vereinen vertrete; bedenkt man jedoch, dass das Turnier für die gesamte Region Südniedersachsen und den Kreis Goslar geöffnet ist, ein überaus mageres Bild. Glücklich in diesem Fall Luca Helbing (Walkenried), dem Eltern und Betreuer die Teilnahme und damit auch den Titel des „Stadtmeisters 2016“ ermöglichten. Zweiter wurde Alexander Buhl (Hattorf).

Da die Jugendwettbewerbe vorzeitig abgeschlossen waren, konnten alle drei folgenden Erwachsenen-Klassen ohne Wartezeit gestartet werden. Zu den sechs Herzbergerinnen gesellte sich in der Klasse „Damen offen“ mit Nadine Pötzsch eine Teilnehmerin vom TSV Brunsen, die durch Gespräche bei den Punktspielen in der Damenoberliga neugierig auf das Herzberger Turnier geworden war. Sie konnte sich jedoch nicht für die Endrunde qualifizieren, so dass Manuela Schwark und Alina Steinmetz den Sieg unter sich ausmachten. Bei der Pokalübergabe an Alina fasste Michael Recht ihren Spielstil in den Worten zusammen „man nennt sie auch „Die Wand“, was sich auch in ihrer positiven Punktspielbilanz eindrucksvoll bestätigt.

Mit weiteren 10 Startern in der Klasse „Herren offen“ und 15 in der Klasse „QTTR-Wert 1550“ hatte die Turnierleitung parallel gut zu tun. Durch die Disziplin aller Teilnehmer, die ihre Spiele größtenteils selbst und ohne strittige Vorfälle zählten, zügige Ergebnisweitergabe und kaum Wartezeiten nach den Aufrufen konnte die TTC-Belegschaft den ersten Tag bereits um 20.30 Uhr beschließen.

Zuvor gab es noch ein spannenden 5-Satz-Finale der Herren offen zwischen dem Herzberger „Gewächs“ Sven Peters (Hattorf) und Dauergast Jörg Schlappig (Hammenstedt). Sven tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters und so wird nach einigen Jahren Pause wieder der Name „Peters“ auf den Wanderpokal graviert. Dritter wurde mit Peter Thomä (Göttingen) ebenfalls ein gern gesehener Gast, der sich nach seinem Sieg über Chris Langkabel (Hattorf) mit den Worten „Bis morgen“ unter die Dusche verabschiedete.

In der Klasse „1550“ freuten sich die TTC-Verantwortlichen über die ersten drei Meldungen aus dem Goslarer Bereich. Siegfried Koczubik (MTV Goslar) erreichte die Hauptrunde, traf zunächst auf Timo Wilhelm (TuS Clausthal-Zellerfeld) und machte anschließend dort, wie so viele andere, die „Bekanntschaft“ mit Dauer-Gast und -Pokalempfänger Horst Hildebrandt, der nach einem Rückstand von 0:2 Sätzen doch noch ins Finale einzog und dies gegen Stefan Sommer auch für sich entschied.