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36. Herzberger Stadtmeisterschaften

 

Sonntag, 6.3. zweiter Turniertag

Merklich belebter ging es an Tag 2 der 36. Herzberger Stadtmeisterschaften beim TTC zu. Zunächst traten die Klassen Jugend männlich/weiblich offen sowie die Jugend männlich bis QTTR 1000 an die Tische. Hier konnten die Zuschauer zwei Entwicklungsstadien beobachten – die talentierten Anfänger und die technisch fast ausgereiften Jugendspieler, kurz vor dem Wechsel in die Erwachsenenligen.

Leider nur zwei Teilnehmerinnen gab es bei der weiblichen Jugend, so dass hier galt: Antreten und der Pokal ist sicher für Lisa Napieralla (1.) und Anna Böttcher (2.). Auch nicht übermäßig viel dafür aber klasse besetzt die männliche Jugend: Bei sieben Startern in zwei Gruppen, davon vier Herzberger, waren die Ergebnisse recht kalkulierbar und blieben ohne Überraschungen. Im Finale setzte sich der für den SC Weende spielende René Knieriem klar gegen Alexander Jürgens (Herzberg) durch. Dennis Wermelskirchen folgte auf Rang drei vor Moritz Telge. Knieriem/Wermelskirchen sicherten sich auch problemlos den Doppeltitel.

Das stärkste Jugendfeld bildeten diesmal die 1000-er mit 18 Startern. Besonders erfreulich war hier die Teilnahme von Langenholtensen mit gleich sieben Jungs, die zwar nur die Gruppenspiele bestritten, aber dennoch eine Menge Spaß hatten. Ein Lob auch an den Betreuerstab von „LaHo“, die sich vorbildlich um ihre Nachwuchstalente kümmerten, sei es beim Betreuen, Zählen oder auch der Vermittlung des Regelwerks. Am Ende setzte sich Yves Mielke (Walkenried) an die Spitze vor drei Spielern aus Pe-La-Ka, die wiederum das Doppel für sich entschieden (Dustin Armbrecht/Marcel Hogreve). Yves Mielke nahm am Ende der Jugendwettbewerbe den Wanderpokal für die Vereinswertung entgegen.

Obwohl die Meldezahlen von 29 bei den Herren 1400 und 13 bei den Herren 1750 annähernd den Stand vom Vorjahr erreichten, fehlten doch einige bekannte Gesichter – der Tribut, den die Herzberger immer der laufenden Punktspielsaison zollen müssen. Bei den 1750ern mischte auch in diesem Jahr Jessica Wills vom Ausrichter mit, die sich eigentlich auf eine Revanche gegen Chris Langkabel (Hattorf) gefreut hatte, nun daraus wurde nichts, aber die Herren Braun/Hammenstedt, Jablonski/Herzberg und Beck/Lonau waren ebenso gern genommene Gegner. Hier hatte T. Beck die größten Nöte, denn sowohl in Satz vier und fünf lag Jessica vorn, konnte den Vorsprung jedoch nicht in einen Spielgewinn ummünzen. Unter den letzten vier Akteuren hatte Peter Thomä (Göttingen) gegen Christopher Jablonski die besten Reserven und konnte seinen Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen. Von der Turnierleitung an den grünen Tisch war auch Philip Böttcher im Laufe des Tages gewechselt, er unterlag T. Beck im spiel um Platz drei.

Frank Nolte, Sportwart, Wächter über alle PC-Eingaben und „verantwortlich“ für die schnelle Ergebnisübermittlung der Daten in die ttvn-Statistiken, griff ebenfalls ab 14 Uhr zum Schläger bei den Herren 1400. Für ihn kam das „Aus“ nach der Gruppenphase gegen den späteren Finalisten Dennis Wermelskirchen, der, wie die Statistik zeigte, die meisten Spiele an diesem Wochenende absolviert hat. Bei seinen Starts in 3 Klassen (1 x Jugend, 2 x Herren) kamen folgende Daten zusammen: 16 Spiele, 1202 Punkte und 423 Minuten = 7 h, 3 Minuten am Tisch! Im Finale gegen Florian Kosmalla (Hattorf) war dann aber die Luft raus, das gleiche Bild zeigte sich beim Spiel um Platz drei, wo Jörg Franke (Lonau) schlichtweg die Puste gegen Hussein ab del Rahman (Gittelde) ausging. Alle Platzierten schlichen förmlich zur Siegerehrung, die endlich gegen 21 Uhr stattfand. Trotzdem nahmen alle ihre Ergebnisse sportlich – so wie Jörg Franke: „Einem, der gegen Horst Hildebrandt gewonnen hat, kann man schon mal den dritten Platz überlassen“.

Die Gastgeber vom TTC Herzberg freuen sich schon heute auf 2017!